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Sehenswürdigkeiten
Ostdeutsche Heimat- und Trachtenstuben

Standort

Die Ostdeutschen Heimat- und Trachtenstuben befinden sich an der Wildeshauser Straße in Ambergen.

Inhalt

In der ehemaligen Amberger Schule wurden 1973 die Ostdeutschen Heimat- und Trachtenstuben eingerichtet, mit dem Ziel auf kulturellem und sozialem Gebiet die Erinnerung an die alte Heimat im Osten zu bewahren. In fünf Ausstellungsräumen werden typische Exponate aus den deutschen Ostprovinzen gezeigt. Sie stellen ein kulturhistorisches Kleinod und ein unvergessliches Zeugnis von der Kultur jenes Raumes dar.

Foto Heimat- und Trachtenstuben

 Foto vom Eingang der Heimat- und Trachtenstuben

Foto Gedenksteine

 Foto Gedenksteine

Informationsmaterial

Broschüre nicht erhältlich.

 
Pflanzenkläranlage beim NIZ

Standort

Die Pflanzenkläranlage befindet sich beim Haus im Moor in Goldenstedt-Arkeburg.

Inhalt

Die Pflanzenkläranlage ist ein Verfahren der Abwasserbehandlung. Dabei werden Abwässer auf eine Fläche geleitet, die mit Sumpfpflanzen wie Schilf oder Rohrkolben bewachsen ist. Die Pflanzenwurzeln entziehen dem Wasser Nährstoffe, sorgen gleichzeitig aber auch für eine gute Durchlüftung und Durchlässigkeit des Bodens. Dieser fungiert dabei als Filter für Schwebstoffe. Am wichtigsten sind die im Wurzelraum lebenden Mikroorganismen, die dazu beitragen, dass das Abwasser genauso gut gereinigt wird wie in herkömmlichen Dreistufenklärwerken. Pflanzenkläranlagen sind besonders für den ländlichen, nicht an die Kanalisation angeschlossenen Raum geeignet.

Nähere Informationen: Naturschutz- und Informationszentrum (NIZ).

 

 
Pickerweg

 

Den Pickerweg erreicht man bei der Waldroute. Der Pickerweg war im Mittelalter ein Handelsweg und Pilgerweg. Er wurde erstmals 850 n. Chr. urkundlich erwähnt. Heute wird er von Fußgängern, teilweise auch von Radfahrern als Wanderweg genutzt. Der von Wildeshausen nach Osnabrück führende Abschnitt der alten Handelsroute zwischen den Hansestädten Lübeck, Hamburg, Bremen, Osnabrück und Dortmund wird noch heute „Pickerweg“ genannt. Ein Großteil des Pickerweges führt auf der historischen Trasse parallel zur Autobahn „Hansalinie“ (A1), die weitgehend die Funktion des alten Handelswegs übernommen hat, über Forststraßen durch kleinere Dörfer. Er ist auf 107 km als Wanderweg ausgeschildert. Um an möglichst vielen Tagen des Jahres ein Befahren zu ermöglichen, wurde der Weg überwiegend auf erhöhtem Gelände angelegt, so dass sich immer wieder Ausblicke in die tiefer gelegene Landschaft ergeben.

 
Rieselwiesen Landkreis Vechta

Standort

Rieselwiesen befinden sich in Einen und in der Nähe des Hartensbergsees.

Inhalt

Die historische Rieselei im Huntetal war  eine Form der Bewirtschaftung von Wiesen mit dem Ziel der Düngung und besseren Wasserversorgung von Grünflächen. Die Grünflächen wurden durch ein Grabensystem in Parzellen aufgeteilt, die durch die Wasserversorgung über die Hunte bewässert werden. Die Rieselwiesen in Goldenstedt sind heute wieder neu angelegt und haben eine ökologische Bedeutung.

 

Foto Windbetriebene Wasserpumpe 

 Foto Rieselwiesen mit Wasserpumpe

Foto Biotop bei der Goldenen Brücke

 Foto Biotop bei der Goldenen Brücke

Informationsmaterial

Broschüre beim Landkreis erhältlich

 
Schilfpolder

Standort

Der Schilfpolder befindet sich in der Nähe Tangenweg/Bruchweidenstraße.

Inhalt

Der vom Landkreis Vechta angelegte Schilfpolder dient dem Fließgewässerschutz und sorgt für die Verbesserung der Wasserqualität des naturnahen Goldenstedter Mühlenbachs. Um die von landwirtschaftlichen Flächen am Oberlauf des Baches stammende Nährstofffracht zu reduzieren, wurde 1997 der Schilfpolder angelegt. Seine Funktionsweise entspricht der einer Pflanzenkläranlage. Beim Durchströmen der Schilffläche werden die Nährstoffe von den Pflanzen aus dem Wasser aufgenommen und abgebaut. Eine Aussichtsplattform mit Informationstafeln erklärt die Wirkungsweise des Polders.

Foto Schilfpolder von der Aussichtplattform aus

 Foto Schilfpolder von der Aussichtplattform aus

Foto Schilfpolder

 Foto Schilfpolder

Informationsmaterial

Broschüre ist beim Landkreis Vechta und im Haus im Moor erhältlich

 
Schlatt

Standort

Entlang der Hunte befinden sich auf den renaturierten Flächen des Landkreises Vechta zahlreiche Schlatts.

Inhalt

Schlatt ist der niederdeutsche Name für einen Weiher, ein abflussloses Gewässer, das von Oberflächenwasser gespeist wird und vom Grundwasser weitgehend unbeeinflusst ist. Das Wasser wird durch eine wasserhaltende Schicht gestaut. Es kann zeitweilig trocken fallen. Schlatts sind kennzeichnend für die armen Geestrücken der Norddeutschen Tiefebene. Im Rahmen eines „Schlattprogramms“ wurde für die Erhaltung von Schlatts in freiwilliger Zusammenarbeit mit den Flächeneigentümern und der Landwirtschaft gekämpft und zahlreiche Kleingewässern/Schlatts konnten saniert werden, um sie als Lebensräume für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.

Foto Schlatt in der Nähe des Hartensbergsees

 Foto Schlatt in der Nähe des Hartensbergsees

Foto Schlatt in der Nähe der Goldenen Brücke

 Foto Schlatt in der Nähe der Goldenen Brücke

Informationsmaterial

Broschüren sind nicht erhältlich.

 
Staatsforst Herrenholz mit Urwald

Inhalt

Die Waldroute führt durch das Herrenholz und das Freesenholz. Im Herrenholz kommt man an der uralten Königseiche vorbei, die bei der letzten Vermessung im Jahr 1928 bereits einen Durchmesser von über 4 m hatte, und durchquert den Urwald. Das Waldgebiet bewahrt einen naturnahen alten Buchen- und Eichenwald. Ein Teil des Gebietes ist als „Urwald“ vollkommen aus der Bewirtschaftung genommen worden und entwickelt sich nun ohne menschlichen Einfluss. Nur ein kurzer Weg zu Fuß oder mit dem Rad, und die von mächtigen Eichen oder Fichten gesäumten Wanderwege im Herrenholz machen den Alltag vergessen und laden zum Verweilen ein. Auch das alte Forsthaus aus dem Jahr 1898 ist sehenswert.

 

Foto Königseiche

 Foto von der Königseiche

Foto Altes Forsthaus

 Altes Forsthaus

 
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