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Sehenswürdigkeiten
Dampfkornbranntweinbrennerei

Standort

Die Brennerei befindet sich auf dem Hof der Familie Wahls in Einen im Habichtsweg.

Inhalt

Das Gebäude der alten Dampfmühle und Brennerei findet man auf dem Wahls-Hof in Einen. Um 1900 wurde die Dampfmühle angelegt. Hier steht noch der hohe Schornstein als Zeuge einer betriebsamen Zeit. Die Mühle diente zum Mahlen des Getreides. Gleichzeitig entstand dort auch eine Brennerei. Ihre Produktion war sehr beachtlich, sie lieferte 1912 allein nach Goldenstedt 30.000 Liter;  nicht dass sie damit den Bedarf hätte decken können – die gesamten Ausgaben für Alkohol in Goldenstedt wurden auf 250.000 Mark geschätzt, wobei ein Liter Schnaps mit einer Mark berechnet werden kann.  

Foto Dampfkorn-
branntweinbrennerei

 Foto Dampfkornbrennerei

Informationsmaterial

Broschüre nicht erhältlich

 
Einer und Varenescher Stau

Standort

Die Staus befinden sich in Einen und Varenesch.

Inhalt

Ein Wehr (auch Stauwehr, Stauwerk) ist im Wasserbau eine Anlage, die im Allgemeinen zusammen mit anderen Anlagen (Wasserkraft, Schifffahrtsanlagen, Stauhaltungsdämmen) einen Flussbereich abschließt. Wehre können zeitweise überströmt oder durchströmt (oder beides gleichzeitig) sein. Der Einer Stau wurde Mitte der 60er Jahre als Regulierwehr zur Beeinflussung der Fließdynamik der Hunte errichtet. Heute kann man vom Wehr aus den Blick über den Fluss schweifen lassen. Im Rahmen einer naturnahen Umgestaltung der Hunte wurden Maßnahmen für die Herstellung der faunistischen Durchgängigkeit durchgeführt. Der Varenescher Stau wurde so umgebaut, dass ein Teil der Stauanlage zur Hochwasserregulierung erhalten blieb. Für die Fauna wurde eine sog. Fischtreppe angelegt. Diese raue Solgleite ermöglicht den Fischen und Kleinlebewesen die Wanderung im Gewässer. Die Begehbarkeit des Wehres ist erhalten geblieben.

Foto Fischtreppe

 Foto Einer Stau

Foto Varenescher Stau

 Foto Varenescher Stau

Informationsmaterial

Broschüre nicht erhältlich.

 
Gogerichtsstätte

Standort

Das ehemalige Gogericht befindet sich in einem kleinen Wäldchen an der Lahrer Straße.

Inhalt

Das Gogericht Sutholte wurde im Jahr 1291 erstmals erwähnt, als es vom Ritter Justatius von Sutholte an den Grafen Rudolf von Diepholz verpfändet wurde.
Ein Gogericht diente im frühen Mittelalter der Besprechung von  Rechtsangelegenheiten. Den Vorsitz hatte ein gewählter Graf. Im Mittelalter verloren diese Gauversammlungen an Bedeutung. Ihre Aufgaben, auch die Entscheidung über Leben und Tod, gingen an so genannte Hundertschaftsgerichte über. Adlige und Kirchenangehörige unterstanden jedoch anderen Gerichten. Das Gogericht Sutholte tagte regelmäßig im Kirchspiel im Südholz, zwischen der Bauerschaft Lahr und dem westlich davon gelegenen Moor. An dieser Stelle wurde 1998 vom Heimatverein Goldenstedt ein Gedenkstein gesetzt. Die Tätigkeit des Gogerichts Sutholte endete nach über 400 Jahren im Jahr 1729, von da an waren die Gerichte in Vechta und Diepholz zuständig.

Foto Gogerichtsstätte

 Foto Stein Gogerichtsstätte

Foto Informationstafel
Gogerichtsstätte

 Foto Informationstafel Gogerichtsstätte

Informationsmaterial

Broschüre nicht erhältlich

 
Goldenstedter Aqua-Tours
Es stehen vier Routen zur Auswahl, die alle am Parkplatz Kaspers Garten beim Kath. Friedhof am Pastor-Albers-Weg in Goldenstedt beginnen. Die kürzeren eignen sich mit 1 bzw. 4 km gut für Spaziergänger, die längeren mit 22,5 und 33 km für Radwanderer. Die Goldenstedter Aquatours vermitteln die Bedeutung des Wassers mit seinen verschiedenen Funktionen und regen zum Nachdenken über Gefährdung und Schutzmöglichkeiten an. Die Thematik Wasser in ihrer Gesamtheit wird an ausgewählten Stellen unter verschiedensten Aspekten beleuchtet wie z.B. der Kreislauf des Wassers, Trinkwassergewinnung, Wasser als Lebensraum, Wasser als Lebensmittel, Wasser und Wald, Stillgewässertypen und Wasser als landschaftsprägendes Element.
 
Hartensbergsee mit HunteInformationsZentrum (HIZ)

Standort

Das HIZ befindet sich direkt am Hartensbergsee und ist am besten über den Tiefen Weg zu erreichen.

Inhalt

Zum Erholungspark Hartensbergsee gehört ein 7 ha großer Badesee, der Zeltplatz Huntetal und der Campingplatz. Mittelpunkt des Erholungsparks ist der Hartensbergsee. Sauberes Wasser, schöner Sandstrand, ausgedehnte Spiel- und Liegewiesen für sonnenhungrige Badegäste zeichnet das in einer Parklandschaft liegende Gewässer aus. Ungefähr die Hälfte des Sees ist von einem Sandstrand umgeben, der andere Teil ist naturbelassen.  Seit 2005 existiert am Hartensbergsee das HIZ (Hunte-Informations-Zentrum). Dieses Ausstellungsgebäude vermittelt den Besuchern einen Überblick über den Verlauf der Hunte mit ihren charakteristischen Merkmalen wie Morphologie, Pflanzen- und Tierwelt und anthropogene Einflüsse. Es wird sowohl über die Flussgeschichte als auch über Flora und Fauna umfassend informiert. Anhand vieler Exponate kann sich der Besucher ein Bild über den Fluss und dessen Ökosystem machen. Grillplätze auf dem Hartensberg mit Sicht auf den See, Angeln, Minigolfplatz und idyllische Wanderwege runden das Freizeitangebot am Hartensbergsee ab. Nähere Informationen beim Gäste- und Touristikverein GuT Goldenstedt.

Foto Cafe am See
mit HIZ

 Foto Gebäude HIZ von außen

Foto HIZ Ausstellung

 Foto HIZ von innen

Informationsmaterial

Broschüre beim GuT erhältlich.

 
Heimatmuseum Goldenstedt

Standort

Das Museum befindet sich im Harmann-Wessel-Haus an der Barnstorfer Str. 18.

Inhalt

Im Heimatmuseum im Harmann-Wessel-Haus werden ca. 700 Exponate gezeigt, die alle aus der Zeit vor 1950 stammen. Unterteilt ist die Ausstellung in Haushaltsgegenstände, Landwirtschaft - Handel - Gewerbe sowie Bücher und Zeitschriften. Eine vollständig eingerichtete alte Schuhmacherwerkstatt, ein Zimmer mit Jagdtrophäen sowie alte Uniformen und Fahnen runden das Bild aus vergangenen Tagen ab.

 

Foto Historische Kücheneinrichtung

 Foto alte Kochherde, historische Kücheneinrichtung

Foto Funktionstüchtiger Webstuhl

 Foto alter Webstuhl, funktionstüchtig

Informationsmaterial

Broschüre im Heimatmuseum und im Rathaus erhältlich.

 
Hügelgräber

Standort

In Lahr und in Einen befinden sich mehrere Hügelgräber.

Inhalt

In der Gemeinde Goldenstedt sind noch über 150 Hügelgräber mehr oder weniger gut erkennbar. Viele der Grabhügel sind heute in Folge der Kultivierung verschwunden. Zweifellos zeigen die vielen Fundorte von Gräbern und auch die damit in Zusammenhang stehenden Siedlungsspuren, dass der Goldenstedter Raum um die Wende von der Bronze- zur Eisenzeit (ca. 700 v. Chr.) bereits stark besiedelt war.

 

Foto Großsteingrab

 Foto Hügelgrab

Informationsmaterial

 nicht erhältlich

 
Hunte

Inhalt

Die Hunte ist ein 189 km langer Nebenfluss der Weser in Niedersachsen. Sie ist nach der Aller der zweitlängste Nebenfluss der Weser. Der Fluss „Hunte“ verbindet schon seit vorgeschichtlicher Zeit das Osnabrücker Hügelland mit der Unteren Weser. Die Hunte durchfließt eine Vielzahl abwechslungsreicher Landschaften und verbindet mehrere verschiedene naturräumliche Regionen (Mittelgebirge, Geestrücken, Moore und Marschen) miteinander. Sie ist somit ein Spiegelbild nordwestdeutscher Fließgewässer. Nähere Informationen im HunteInformationsZentrum (HIZ).

 

Foto Hunte an der Goldenen Brücke

 Foto von der Hunte an der Goldenen Brücke mit Einstieg für Kanufahrer

Foto Hunte in Einen

 Foto von der Hunte in Einen

 
Hunteabbruchkante

Standort

Die Hunteabbruchkante ist auf der Huntetalroute an der Schnitterstiege in Lahr und in Varenesch an der Straße Zu den Teichen deutlich zu sehen.

Inhalt

Die deutlich sichtbare Abbruchkante kennzeichnet die Grenze zwischen den Talsanden (während der Eiszeiten angeschwemmte Bodenschichten aus Sand, Kies und Ton) der Urhunte im Westen und den Sandflächen der nach der letzten Eiszeit gebildeten Talaue der Hunte im Osten.

Foto Hunteabbruchkante

 Foto Hunteabbruchkante

Foto Hunteabbruchkante mit Fischteich

 Foto Hunteabbruchkante mit Fischteich

Informationsmaterial

Broschüre nicht erhältlich.

 
Jakobsweg

 

Den Jakobsweg kreuzt man bei der Waldroute. Er bezeichnet ein ganzes Wegesystem. So wie die Verästelungen von Bachläufen und Flüsschen zu einem Flusssystem führen, durchqueren verschiedenste Wege ganz Europa nach Spanien. Es ist deshalb auch richtig, von den Jakobswegen in Mehrzahl zu sprechen.
Der Name Jakobs oder Jakobusweg bezieht sich auf den Apostel Jakobus den Älteren. Er war zusammen mit seinem Bruder Johannes einer der zwölf Apostel. Die Wege, die nach Santiago de Compostella führen, erhielten den Namen Jakobsweg.

 
Meerweg

 

Den Meerweg kreuzt man bei der Waldroute. Der ca. 300 km lange Meerweg verbindet die drei größten niedersächsischen Binnenseen, das Steinhuder Meer, den Dümmer See, das Zwischenahner Meer und die Nordseeküste auf schönste Weise. Er beginnt in Wilhelmshaven und endet bei Neustadt a. Rübenberge. Fluss- und See-Niederungen wechseln sich entlang der Strecke ab mit Marsch-, Moor- und Geestgebieten. Er führt dabei durch die komplette Norddeutsche Tiefebene, eine flache aber abwechslungsreiche Kulturlandschaft, die wie zum Radfahren geschaffen ist. Zu entdecken sind auf einer Radtour Naturparks und -schutzgebiete, jahrtausendalte Großsteingräber, idyllische Flusstäler, Urwälder, Sanddünen im Binnenland, Wallhecken, Rhododendrenparks, Vogelrastplätze und vieles mehr.  

 
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